Mitteilungen des Bürgermeisters:

Teupitzer Nachrichten 1/2018:

 

Liebe Schweriner,

 

zunächst möchte ich Sie darauf aufmerksam machen,  dass ich in der Dezember-Ausgabe der Teupitzer Nachrichten zwar darauf verwiesen habe, dass meine Ausführungen kürzer als sonst ausfallen werden, aber dass die Redaktion weit mehr als zwei Drittel meines Textes,  unter anderem mit meinen Grüßen und Wünschen für das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel, vergisst zu drucken, damit hatte ich nicht gerechnet und es tut mir sehr leid. Fehler passieren jedem und wir verzeihen es der Redaktion. Neben der Freude, dass es uns noch gelungen ist, den letzten Sanierungsabschnitt der Ringstr. fertigzustellen, mussten wir bei Bauabnahme feststellen, dass es völlig unvernünftige Anwohner gibt, die über die neu angelegten, leider bei dieser Variante des Ausbaus, nötigen Mulden und Bankettbereiche fahren und diese völlig zerstören. Das ist nicht hinnehmbar und nach der Frostperiode werden wir Kontrollen durchführen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Es bleibt natürlich in Zukunft auch zu überlegen, ob wir nicht grundhaften Ausbau in breiterer Form beschließen und dann die Anlieger mit entsprechenden 75 % an den Kosten beteiligen. Diese Belastung für unsere Bürger wollten wir allerdings vermeiden. Für dieses Kalenderjahr haben wir in der Gemeindevertretung geplant, die Mochheidestraße, allerdings in einer breiteren Variante, wenn entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, zu sanieren. Mit Sicherheit werden wir, wenn es dazu kommt, vorher rechtzeitig eine Anliegerversammlung durchführen. In der Gemeindevertretersitzung Ende März werden wir über den Haushaltsentwurf sprechen und hoffentlich auch einen Beschluss fassen. Bereits geliefert wurden die „schlafenden Polizisten“ – das sind gewölbte Hartgummimatten, die auf dem Straßenbelag befestigt werden, um eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Fahrzeuge zu erreichen. Sie werden nach der Frostperiode auf Höhe des Bolzplatzes in der Eichenstraße montiert.

 Riesig haben sich unsere Kita-Kinder und wir gefreut, dass wir einen Landeszuschuss in Höhe von 5000 Euro aus Lottomitteln erhalten haben, um unseren Spielturm zu erneuern. Die Gemeinde hat noch einmal ca. 6000 Euro dazu investiert, damit ein sehr schönes Element mit Edelstahlrutsche entsteht. Die Begeisterung der Kinder bei Inbetriebnahme war riesengroß und hält nach wie 

vor an.

Nicht nur unsere Kinder haben in Schwerin Spaß, auch unsere Senioren unter der bewährten Regie von Monika Riese und ihren Vorstandsmitgliedern, haben wieder im vergangenen Jahr tolle Reisen und viele Veranstaltungen erleben dürfen. Für ihren unermüdlichen Einsatz gebührt Frau Riese unser ganz besonderer Dank. Einen tollen Höhepunkt stellt im jedem Jahr die gemeinsame Weihnachtsfeier dar. Sehr gefreut haben sich die Senioren, dass unsere Kita-Kinder ein Programm aufgeführt haben. Vielen Dank an euch und eure Erzieherinnen, das war ganz toll! Für sehr schöne Weihnachtsstimmung sorgten auch die Mitglieder der Musikschule Fröhlich, die nicht nur die Senioren unterhielten, sondern auch dazu aufforderten, mitzusingen, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Auch  zum  traditionellen  Turmblasen  sind  am  Heiligabend  wieder viele Schweriner mit ihren Angehörigen, Verwandten und Freunden, aber auch viele Gäste aus der Umgebung, erschienen. Nennenswert ist, dass Schwerin erheblich wächst. In fast allen Straßen sind neue Häuser entstanden, oder sind im Bau. Viele Jahre hat das Gelände an der Ecke Teupitzer- zur Seestraße ungenutzt und unbebaut gelegen. Jetzt entstehen dort Einfamilienhäuser und wir freuen uns über ganz viele Neuschweriner. Leider entstehen damit auch Probleme, denn zum Glück kommen damit auch viele junge Bürger in unseren Ort, deren Kinder wir gern in Kita und Schule betreuen wollen. Nach dem Anbau in der Kita stehen wir jetzt aber schon wieder vor der Situation, dass die Plätze bei weitem nicht ausreichend sind und eine für die Eltern unzumutbare Warteschleife entsteht. Hier wird mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet. Nicht akzeptabel ist auch die augenblickliche Entscheidung zur Schulentwicklungsplanung des Landkreises und des Ministeriums. Auf der einen Seite proklamieren unsere Politiker, dass sie den ländlichen Raum stärken wollen, auf der anderen Seite entscheiden sie, dass in Groß Köris keine Schule mit gymnasialer Oberstufe eingerichtet wird, obwohl die dazu erforderlichen Schülerzahlen nach Gesetzesvorgaben bei weitem vorhanden sind. Das bedeutet, dass unsere Kinder weite Wege und Fahrzeiten in Kauf nehmen müssen und damit weniger Zeit für Hausaufgaben und Erholung zur Verfügung haben. Das können und wollen wir uns nicht gefallen lassen und hoffen, dass alle Betroffenen entsprechend den Protest unterstützen werden. Rechtzeitig möchten wir auch schon auf das diesjährige Dorffest am 30.Juni verweisen. Wie immer benötigen wir neben kleinen und großen Spenden natürlich auch wieder viele fleißige Helfer für Vorbereitung, Durchführung und Aufräumarbeiten. Jetzt freuen wir uns aber erst einmal auf den Frühling und natürlich auf die erholsame Zeit über die Osterfeiertage. Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest und unsren Kindern Spaß und Freude beim Eiersuchen bei hoffentlich frühlingshaften Temperaturen.

 

Ihr Heinz Gode