Mitteilungen des Bürgermeisters:

Teupitzer Nachrichten 2/2017:

 

Liebe Schweriner,

 

der Dorfgemeinschaftsverein mit all seinen Organisatoren bedankt sich für das große Spendenaufkommen zum Dorffest 2017 und natürlich auch bei allen Helfern und unseren aktiven Vereinen. Gemeinsam mit den Senioren, den See-Schützen, den Anglern, den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, unseren Gemeindearbeitern, den Fischverkäuferinnen, Mirkos Eiscafe- team, den Jaccolobetreuern, dem Kindergartenteam und nicht zuletzt den Kassiererinnen und Kassierern beim Bungeetrampolin sowie allen ungenannten Anbietern, Helfern und Einsatzkräften, ist es uns gelungen, mit einem abwechslungsreichen Programm ein tolles Sommerfest zu gestalten. Es hat uns nach sehr umfangreichen Vorarbeiten sehr viel Freude und Spaß bereitet, dass es eine noch nie dagewesene Menge von Besuchern gegeben hat. Besonders gefreut hat uns, dass sich wieder so viele Helfer zum Auf- und Abbau des Festzeltes eingefunden und kräftig Hand angelegt haben. Mehrfach haben wir bereits betont, dass es ohne Spender und freiwillige Unterstützer nicht möglich ist, das Fest in dieser Form durchzuführen.

Natürlich bedanken wir uns auch ganz herzlich bei allen Akteuren des Programms. Ein ganz besonderer Dank geht an unseren altbewährten Pyrotechniker Tanas Neumann und seinen Bruder, die uns wieder einmal ein Feuerwerk der Spitzenklasse geboten haben. Am Rande des Festes hat mich persönlich die sehr originelle Werbung, die unsere Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr an ihrem Einsatzfahrzeug angebracht haben, gefreut. Auch wenn der Hintergrund weniger erfreulich ist.

Alle wissen, wie wichtig die Freiwillige Feuerwehr zur Rettung von Menschenleben sowie von Hab und Gut ist. Mit nur noch 6 aktiven Mitgliedern, die alle berufstätig sind, ist aber die Möglichkeit des Ausrückens zur Hilfeleistung nicht mehr abzusichern. Wir appellieren deshalb noch einmal dringend an unsere Bürgerinnen und Bürger, sich zu melden, um sich in der Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren, da sonst in absehbarer Zeit keine Feuerwehr in Schwerin mehr existieren wird. Auch ein Osterfeuer, wie wir es in diesem Jahr wieder von den Kameraden der Feuerwehr geboten bekommen haben, wird es dann nicht mehr geben.

Die gleiche Situation tritt für das Dorffest ein, wenn es uns nicht gelingt, die Störenfriede, Schläger und Randalierer zu verbannen, die nun schon zum 2. Mal Anlass für den vorzeitigen Abbruch des Festes waren. Um Gerüchten entgegen zu wirken, möchten wir deutlich betonen, dass nicht ausländische Mitbürger, die wir gerne bei Fest begrüßen, die Auslöser der Randale und Schlägereien waren, sondern Einheimische. Uns muss es gelingen, wenn wir das 25. Fest im kommenden Jahr feiern wollen, gemeinsam diesen Ausschreitungen zu begegnen, damit wir nicht wieder genötigt werden, es vorzeitig abzubrechen.
Berichtet haben wir, dass wir erneut einen Antrag auf Förderung unseres Vorhabens auf dem alten Friedhof gestellt haben. Inzwischen ist uns von der Fördermittelstelle mitgeteilt worden, dass wir zwar die notwendige Punktzahl erreicht haben, das Fördermittelbudget in diesem Jahr aber nicht ausgereicht habe, um unseren Antrag zu berücksichtigen. Die Gemeindevertretung wird nun beraten, ob ein erneuter Antrag im September gestellt werden soll, oder ob wir einen anderen Weg beschreiten.

In ihrer Sitzung im Mai hat die Gemeindevertretung beschlossen, die Planung, Ausschreibung und Überwachung der Bauausführung des 3. Abschnittes für die Instandsetzung der Ringstraße wieder in die bewährten Hände von Herrn Ing. Faulhaber zu legen und noch in diesem Jahr zu realisieren.

Mit Reaktionsschluss zu dieser Ausgabe hat die Plattenverlegung in der Waldstraße begonnen, die dazu beitragen soll, dass die Fahrzeuge dort nicht mehr steckenbleiben. Bei können, dass genügend versickern können. Neben der Horst ist auch besonders in der Birkenstraße „Land unter“ festzustellen gewesen. Dieser Zustand hat den Beschluss unserer Gemeindevertreter untermauert, die Mulden im Bereich der Birkenstraße auch noch in diesem Jahr neu auszubauen. Rechtzeitig werden wir in Vorbereitung des Haushaltsplanes für das kommende Jahr darüber beraten, ob es möglich sein wird, einen Teil der Straßenbeleuchtung von Schwerin auf energiesparende  LED umzustellen und evt. einen Abschnitt der Mochheidestraße instand zu setzen. Unsere Haushaltslage ist sehr angespannt, aber etwas zur Verbesserung der Lage im Ort müssen wir realisieren können.
Appellieren möchten wir noch einmal besonders an die Kraftfahrer in der 30er Zone der Eichenstraße. Nicht nur im Bereich des Mehrgenerations- und Bolzplatzes wird das Tempo weit überschritten, so dass es immer wieder zu Gefährdungssituationen kommt, wie ich sie vor kurzer Zeit erlebt habe. Ein Kind kam mit dem Fahrrad vom Gelände des Bolzplatzes und wir wissen, dass Kinder manchmal unbedarft sind. In dieser Situation wäre es beinahe zu einem Unfall gekommen, weil ein Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit die Straße befuhr. Zum Glück konnte das Kind noch in den Grünbereich der Straße ausweichen. Uns allen muss es am Herzen liegen, derartige Situationen zu vermeiden, bevor es zu einem ernsten Unfall kommt. Als letztes möchten wir Herrn Bredow unseren Dank aussprechen. Er ist die „Seele“ unseres Mehrgenerationstreffs. Akribisch übernimmt er ehrenamtlich die Aufsicht über das Gelände und Gebäude, was wir nicht hoch genug werten können. Mit allen guten Wünschen für einen sonnenreichen Sommer verbleibe ich

 

H. Gode